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30. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek Eindeutig oder mehrdeutig? – Wie Religionen die Welt erklären

Datum: 
14.06.2016 - 18:00

Ort:

Literaturhaus, Kasinostr. 3/II, Osteingang (bitte klingeln bei: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit!)

Informationen:

„Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ So steht es in der Bergpredigt (Matth. 5, 37) und so muss wohl die Grundlage des ethischen Monotheismus (Judentum, Christentum, Islam) auch lauten. Neben und lange vor diesen Religionen der Klarheit und Eindeutigkeit gab es aber Rituale, Gottesvorstellungen und Überlieferungen, die auf den menschlichen Verstand heute ziemlich verworren wirken. Die Absurdität heidnischer Praktiken und Konzeptionen, die Bernhard Streck in seinem voluminösen Buch versammelt und verglichen hat, legen den Gedanken nahe, dass Rationalisierung als historischer Prozess (Max Weber) nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die Religion umgestaltet hat. Rechtfertigt dies aber auch die Missionierung von „Heiden“, in deren Welterklärungen Widersprüche „normal“ sind? Wo eben jeder Weltuntergang auch einen Neubeginn markiert? Sind solche Widersprüche wirklich aufgelöst, wenn eine geradlinige Heilsbotschaft Böses deutlich vom Guten scheidet und ersterem eine endgültige Vernichtung prophezeit?

Prof. i.R. Dr. Bernhard Streck (Institut für Ethnologie der Universität Leipzig) wird Thesen aus seinem Buch: Sterbendes Heidentum. Die Rekonstruktion der ersten Weltreligion. (Leipzig: Eudora 2013) vortragen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren.

Vorbereitung:

Prof. i. R. Dr. Bernhard Streck

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Darmstadt

Alexander-Haas-Bibliothek
Literaturhaus Darmstadt
Kasinostraße 3
64293 Darmstadt

www.alexander-haas-bibliothek.de